Cyanobakterien
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Die Photosynthese der Cyanobakterien findet an bzw. in deren Thylakoidmembran statt und läuft dort ähnlich wie in den Thylakoiden der Chloroplasten der eukaryotischen grünen Pflanzen (Algen, Moose, Farne, Samenpflanzen) ab. Die Cyanobakterien nutzen für ihre Photosynthese nicht nur den Teil des Lichtspektrums, den auch die grünen Pflanzen verwenden, sondern sie haben neben Chlorophyll a zusätzliche Antennenkomplexe, so genannte Phycobilisomen, in denen Phycobiline, nämlich Phycocyanin (blau) oder Phycoerythrin (rot), enthalten sind. Phycocyan verleiht vielen Cyanobakterien ihre bläuliche Färbung, manchen (z. B. Spirulina) verleiht Phycoerythrin eine rote Färbung. Phycobiline ermöglichen die Nutzung eines größeren Bereichs des Lichtspektrums (in der so genannten Grünlücke, dem Wellenlängenbereich von ca. 50 - 60 nm).
Nach der Endosymbiontenhypothese waren die Vorfahren der heutigen Cyanobakterien die Vorläufer der Chloroplasten.
In den Heterozysten wandeln manche Cyanobakterien Luftstickstoff in Ammonium um.
Es sind ca. 2.000 Arten von Cyanobakterien bekannt.
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