Kosmologie
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Die physikalische Kosmologie versucht, das Universum mittels physikalischer Gesetzmäßigkeiten zu beschreiben. Dabei ist besonders die heute beobachtete, ungleichmäßige Verteilung der Galaxien im Universum zu verstehen. Haufenbildung mit großen Leerräumen (voids) dazwischen führt dazu, dass man von einem "klumpigen" Universum spricht. Der größte bisher entdeckte langgestreckte Galaxienhaufen, die Große Mauer, ist ca. 500 Mio. Lichtjahre lang.
Weiterhin muss eine umfassende Kosmologie die Kosmische Hintergrundstrahlung, die Expansion des Universums und die Häufigkeit der Elemente im Universum zusammenfassend beschreiben.
Das Standardmodell der Kosmologie ist die heute anerkannte kosmologische Theorie, die viele beobachtete Phänomene zufriedenstellend beschreibt. Darin wird von einem sehr heißen und dichten Frühzustand des Universums (Urknall, englisch Big Bang) ausgegangen. Das Modell bestätigt die folgenden drei Beobachtungen:
Die einzelnen Phasen der Expansion sind unter Urknall beschrieben. Nach dem Standardmodell der Kosmologie ergibt sich grob folgender Ablauf:
Wichtige Instrumente zur Erforschung des Universums werden heute von Satelliten und Raumsonden getragen: Das Hubble-Weltraumteleskop, ROSAT, Hipparcos und MAP.
Siehe auch: Liste bedeutender Kosmologen, Portal Physik, Dunkle Energie, Dunkle Materie, Kosmologisches Prinzip
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