
Invalid item reference for catalog.
Wissenschaft ist eine Methode zum Wissenserwerb. Ziel ist es, ausgehend von einer oder mehreren Hypothesen durch wissenschaftliches Arbeiten zu einer Theorie zu kommen, diese zu verifizieren und falsifizierbar zu machen - also Voraussagen zu treffen, die durch ein Experiment widerlegt werden könnten. Nicht falsifizierbare Theorien gelten als unwissenschaftlich. Philosophisch steht dahinter der Falsifikationismus, der eine empirische Verifikation von Theorien für unmöglich hält und sich damit im Gegensatz zum Induktivismus befindet. Der Konstruktivismus geht noch weiter und lehnt die These des Falsifikationismus ab, dass laufende Veränderung von falsifizierten Thesen eine asymptotische Annäherung an die Wirklichkeit brächten.
Wissenschaftliches Arbeiten muss besondere Kriterien erfüllen:
Wissenschaft zur Gewinnung neuer Erkenntnisse besteht oft aus folgenden Schritten:
In manchen Wissenschaften sind nur ein Teil der aufgezählten Schritte durchführbar.
Zentrale Elemente einer Wissenschaft sind ihr Erfahrungsobjekt und ihr Erkenntnisobjekt.
Oft wird Wissenschaft unterteilt in Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften. Die Abgrenzung zu den später entstandenen Gesellschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften ist nicht endgültig geklärt. Die letzten Wissenschaftler, die sich noch allen Wissenszweigen widmeten, waren Leonardo Da Vinci und Gottfried Wilhelm Leibniz.
Als Begründer der modernen wissenschaftlichen Methoden gilt Francis Bacon. In den letzten Jahrzehnten hat sich unter Anderen Karl Popper als Falsifikationist in der Wissenschaftstheorie einen Namen gemacht.
Man kann begrenzt verschiedene Fachgebiete in eine Hierarchie einteilen, die zeigt, wie das eine Fachgebiet auf dem anderen aufbaut.